Heilige Kuh – Straßenneubau

Leserbriefe / 04.04.2025 • 21:43 Uhr

Täglich sind Hiobsbotschaften über Budgetkrise, Neuverschuldung, Defizit 4,7 Prozent, Sparen bei Bildung und Gesundheit etc. zu lesen. Die „Heilige Kuh“ Straßenneubau (Tunnelspinne, CP/S18) ist anscheinend unantastbar und wird nicht einmal in Erwägung gezogen. Allein der Gedanke scheint unvorstellbar und die Forderung danach wird gekränkt zurückgewiesen und ignoriert. Die Verantwortlichen des Vorarlberger Landes wären gut beraten, in sich zu gehen und jetzt die vierarmige Tunnelspinne zu hinterfragen. Die Millionen von Euro nicht für Straßenneubau auszugeben, der noch zusätzlich deutlich Mehrverkehr in die Region bringen wird. Möglicherweise kämen sie dann auch zu dem Ergebnis, dass die mind. 400 (bis 800) Mio. Euro nachhaltiger und arbeitskräfteintensiver bei Sanierung von Wohnbau, leistbarem Wohnbau … eingesetzt werden sollten.

Friederike Egle, Bürgerinitiative „stattTunnel“, Frastanz