Leserbrief: Pensionserhöhung kürzen, welch Wahnsinn

Liebe Regierungsverantwortliche im Land und Bund, es ist als Normalbürger ein Wahnsinn, Ihre Kommentare über die Kürzung der angedachten Pensionserhöhung von 2,7 % zu vernehmen. Wollen Sie wirklich der unteren Schicht die Pensionserhöhung von ca. 36,5 € (2,7 % der Durchschnittspension lt. Statistik Austria) verwehren, obwohl aktuell im Aug. 2025 die Inflation 4,1 % war? Aktuell hilft nur eine Pensionskosteneinsparung wie folgt: A) Pensionsbezüge größer 6000 € um 5 % reduzieren, es reicht für die dann immer noch. B) Oberbezüge/Höchstpensionen größer 7500 € auf 7000 € reduzieren, das wird dann die künftige österreichische Pensionsbezugsobergrenze für alle. C) Lohnbezug für Angestellte einer Staatsinstitution (Lohnzahler ist der Staatsbürger, also wir), welcher größer 280.000 € im Jahr ist (das sind 20.000 € × 14 Monate), wird auf 280.000 € reduziert (künftige Obergrenze). D) Es braucht eine Vermögenssteuer, wer viel hat, kann auch mehr abgeben. Das sind unangenehme Themen, aber wir wollen alle überleben. Es tut mir leid, wir müssen das Geld von den Reichen holen, die jeden Tag reicher werden, denn die Normalbürger bzw. langsam die Armen haben keines mehr. Langsam abr sichar ischt Äxt am Bom …
Gerhard Sonderegger, Klaus