Tiefgreifende Fahrplanänderung 2025–2026

Leserbriefe / 15.01.2026 • 21:13 Uhr

Es ist bestimmt sehr schwierig, einen für möglichst alle Fahrgäste passenden Fahrplan zu erstellen. Aber noch nie brachte eine Fahrplanänderung (2025/2026) für so viele Personen eine derart massive Verschlechterung mit sich. Auf Beschwerden antwortet der Verkehrsverbund allerdings nur mit vorgefertigten Texten und auf Fragen wird nicht gezielt eingegangen, ein Ansprechpartner wird in den Schreiben ebenso nicht erwähnt. Um die Probleme anschaulicher zu machen, nachstehend ein paar Beispiele: Der Bus 530 (meist sehr gut besetzt), der wochentags von Bludenz nach Feldkirch unterwegs war, wurde sogar gestrichen, anstatt auf das Wochenende (Sonntag) ausgeweitet zu werden. Besonders für Pendler stellt diese Streichung ein großes Problem dar, der Umstieg und die Wartezeit in Gais sind unzumutbar. Samstag und Sonntag fehlen am frühen Morgen die Verbindungen zu Arbeitsstellen, wie z. B. ins Krankenhaus Feldkirch (Frühdienst), sodass vereinzelt PendlerInnen gezwungen sind, dafür ein Auto zu erwerben. Das kann doch nicht die Lösung sein! Auch nach Bludenz fährt der erste Bus am Sonntag erst um 7.59 Uhr, wobei zusätzlich noch am Bahnhof Ludesch ein Umstieg nötig ist. Beim Stadtbus in Bludenz sowie in Feldkirch wurden Kürzungen vorgenommen, welche sehr unangenehm sind. Der Unmut unter den Fahrgästen ist enorm, selbst Kontrolleure bekommen diesen Frust und Groll zu spüren.

Hedwig Bitsche, Thüringen,

sowie Heidi Walter, Ingeborg Gerstgrasser, Birgit Tschann-Fritz, Peter Benauer, Johann Walter, Karin Czegka, Melitta Domig