Leserbrief: Schikane und Abzocke!

Ich beziehe mich auf den Leserbrief des Herrn Elmar Eisele vom 20.01.2026 und auf den Leserbrief des Herrn Anton Hartinger vom 22.01.2026: Beide Herren sprechen ein Thema an, das mir schon lange unter den Nägeln brennt. Immer mehr Städte und Gemeinden schaffen sich Radarmessgeräte an, um im eigenen Wirkungsbereich nach eigenem Gutdünken die Verkehrsüberwachung zu gestalten. Dies hat zur Folge, dass in jeder Stadt oder Gemeinde eigene Regeln gelten. Und man muss gar kein Raser sein, um mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen. Mein Fazit: Dieses Thema müsste man dringend überdenken und landesweis in vernünftige und machbare Bahnen lenken. Die derzeitige Ausgestaltung trägt nach meinem Dafürhalten, vor allem im niederschwelligen Übertretungsbereich, überhaupt nichts zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei, das füllt nur die Kassen der Kommunen, die mit diesem Geld noch modernere und effizientere Überwachungsgeräte anschaffen. Im Übrigen: Die 4,75 Millionen Strafgelder im Raum Bregenz/Lauterach auf der A 14 halte ich auch, so wie Elmar Eisele, als dreiste Abzocke. Auf diese Summe kommt man nur, wenn man diesen Bereich rund um die Uhr, als auch in der arbeitsfreien Zeit, überwacht.
Karlheinz Grießinger, Götzis