Leserbrief: Forscher kritisieren Klimapolitik

Zum Bericht “Wissenschafter schlagen Alarm, bei Klimaforschung wird gekürzt”, VN vom 14. Februar 2026:
“Kahlschlag” – grob fahrlässiges Handeln der Politik. In einem verfassten Brief von CCCA und von Scientists for Future Austria wurde auf die paradoxe Lage verwiesen, dass vor dem Kurs von den USA gewarnt werde, während Ähnliches hierzulande geschehe. Was derzeit in Österreich praktiziert wird, ist nicht Sparsamkeit, sondern grob fahrlässiges Handeln angesichts bekannter Risiken und absehbarer Schäden. Jetzt zu den Tatsachen: Den richtigen Klimawandel kann keiner aufhalten, den gab es alle tausend Jahre, bewiesen, immer schon. Den Klimawandel, den Sie vertreten, ist gut für die EU und die Wirtschaft. Die Stürme und die Wetterkapriolen ergeben sich aus den Abholzungen des Amazonasgebiets, was das ganze Klima der Welt verändert. Hier hat die EU vor Kurzem den Südamerikapakt abgeschlossen (das heißt: Soja, Rindfleisch werden weiter exportiert). Das heißt, im Amazonasgebiet wird weiter für Soja gerodet, das Feld kann nur 2 Jahre genutzt werden, dann muss man neue Flächen abholzen. Das ist in Wirklichkeit der Super-GAU und nicht die Autos mit Treibstoff. Viele Menschen werden in den nächsten Jahren ihr Hab und Gut verlieren, nur weil die Wissenschaft mit der EU in Kooperation steht. Ein kluger Mann sagte mal: “Um die Welt zu retten, müsste man 1 Milliarde Bäume pflanzen.”
Ernst Scheiterbauer, Frastanz