Sparmaßnahmen für Bürger gelten für das Land offensichtlich nicht
In „Vorarlberg heute“ wurde am Samstag ein Bericht über vom Land so eingestufte Kunstgegenstände gesendet. Für diese wurden sage und schreibe 180.000 Euro ausgegeben. Da diese Kunstgegenstände auch gezeigt wurden, frage ich mich, wer hier Kunst erkennen kann. Ich frage mich auch, warum diese 180.000 Euro nicht gespart wurden. Das Sparen gilt also nur für die Landesbürger, aber nicht für das Land. Die nicht nachvollziehbare Ausgabe für den Vorarlberger-Tag bei Olympia, 70.000 Euro (35.000 Euro vom Land und 35.000 Euro von der Wirtschaftskammer), und jetzt die Ausgabe für Kunst, die keiner erkennen kann, 180.000 Euro – in Summe 250.000 Euro – lassen auf ein Schlaraffenland schließen. Sicher wird sein, dass die glücklich ausgewählten sogenannten Künstler die nächsten Monate wieder glücklich leben können. Traurig ist nur, dass der Krempel im Landesarchiv für die Nachwelt aufbewahrt wird.
Erich Schatzmann, Göfis