Leserbrief: Parken in Bregenz

Es gibt in Bregenz mehrere Parkvarianten. In den bewirtschafteten Zonen können Anrainer/Pendler einen Parkausweis erwerben. In anderen Straßen ist das Parken für alle gratis. Dies führt zu einem regelrechten Parktourismus. Die Bereiche um die Berufsschule, den Bahnhof Riedenburg und den Komplex HAK/HASCH im Vorkloster sind von Gebühren ausgenommen. Dies führt dazu, dass an Schultagen alles zugeparkt ist. Schüler fahren trotz ÖPNV lieber mit dem Auto zum Unterricht. Auch der Bereich entlang der Weidachstraße ist regelmäßig von mehreren moldawischen Kleinbussen belegt. Ebenso von “Entsorgungsautos”. Im Sommer stellen Urlauber ihre Autos im Wohngebiet ab, um Radtouren zu machen. Am Viktoriaplatz stehen in der Saison zahllose Camper, ohne Gebühren zu bezahlen. Ich habe eine Garage, deren Errichtung musste bezahlt werden. Daher wäre es nur logisch, dass in ganz Bregenz das Parken kostenpflichtig ist – mit für Anwohner und Pendler gestaffelten Tarifen. Die aufzustellenden Parkautomaten machen sich in relativ kurzer Zeit bezahlt. Der Grundsatz einer Bürgerpolitik sollte ja sein, dass alle Bürger gleichbehandelt werden. Also los, liebe Stadtregierung, tut endlich was in diesem Sinn.
Günther Rauch, Bregenz