Leserbrief: Blockierer im Landhaus?

Zum Leserbrief von Eugen Schneider am 27.2.2026. Ja, ja, Partnerschaft fordert die Landesregierung. Ich kann Eugen Schneiders Leserbrief nur zustimmen. Schweizer Regierungsräte gehen partnerschaftlicher mit ihrem Volk um. Sie reagieren mit Hausverstand auf Anliegen aus der Bevölkerung. Wir gehen arbeiten und zahlen Steuern, die gebraucht werden, um für unsere Bevölkerung den Standard und das Leben im Land zu sichern. Jedoch habe ich immer mehr den Eindruck, dass dieses Geld von den Politikern zu großzügig verteilt wird: 60.000 Unterschriften für den Erhalt der neu errichteten Geburtenstation in Dornbirn werden von unseren Politikern einfach ignoriert, Kritik an der Tunnelspinne und den Kosten stößt auf verschlossene Ohren, Coronabürohelfer im Landhaus werden noch großzügig weiterbezahlt, ohne kostspielige Politikerberater und Statistikbüros können unsere Landesräte nicht mehr entscheiden, Petition und Unterschriften zum Erhalt des Achtalwegs und das Budget für die Erhaltung wurden weder vom Land noch von der Regio als Auftrag zur Umsetzung verwendet. Das Budget wurde zwar einstimmig im Landhaus beschlossen, aber keiner hat sich darum gekümmert und es verfiel. Es geht auch anders: Im hintersten Bregenzerwald wurde ein Radweg verlegt, sofortige Planung und Umsetzung in Millionenhöhe vom Land budgetiert, begonnen und dieses Jahr fertiggestellt. Haben wir noch engagierte, volksnahe Vertreter in unserem Landhaus? Oder liegt es an den Blockierern, die Zeit und Einsatz kosten?
Silvia Greber-Schmelzenbach, Schwarzach