Leserbrief: Sparen im Krankenhaus Feldkirch

Am 16. 2. wurde in Vorarlberg heute über Sparmaßnahmen im Krankenhaus Feldkirch berichtet. Unter anderem wird bei der Suppenmenge (nur Flüssigkeit) gespart bei den Patienten und beim Kürbiskernöl beim Personal. Ich finde das echt beschämend. An anderer Stelle werden funktionierende Abteilungen, die kurz vorher um Millionen Euro adaptiert wurden, geschlossen und im nächsten Krankenhaus wieder neu aufgebaut. Ich war die letzten Jahre wochenlang im Spital in Feldkirch und kann über das Ärzteteam und das Personal nur das Beste berichten. Mit solchen Maßnahmen werden die Mitarbeiter frustriert zum Gegenwert von 0,0 % am Gesamtkuchen. Das Geschrei ist dann wieder groß, wenn die Mitarbeiter in andere Branchen bzw. den Gesundheitsdienst im Ausland ausweichen. Ich finde diese Maßnahmen in Anbetracht der Mitarbeitermotivation einfach nur lächerlich und wäre noch gespannt gewesen, was das Management zum Sparen beiträgt – da wurde leider nichts berichtet.
Siegfried Fischer, Höchst