Ausbau Bregenz Hafen

Leserbriefe / 18.03.2026 • 20:26 Uhr

Es verwundert schon sehr, ja macht betroffen: Besteht wirklich Einmütigkeit, Fußgänger und Radler zur Bahnquerung in Zukunft mit einer Unterführung zu „beglücken“? Bedenkt denn niemand, dass so der Charme des Ensembles rund um den Seezugang beim bestehenden Schranken verloren ginge! Wägen wir doch ab: 70 m Verlängerung des bestehenden Bahnsteiges nordwärts würde nur minimal am reichlich langen, zwei km langen Pipeline-Strand „knabbern“, wäre jedoch Öffis-attraktiv, auch für das große Tannenbach-Areal! Dafür will man Fußgänger und Radfahrer lieber zur Bahnquerung unter die Erde zwingen? Das können nur Technokraten befürworten. Eine großzügige Verbreiterung der Schrankenanlage ließe die Menschen menschengerecht an der Erdoberfläche, vermutlich auch weit billiger!

Elisabeth Liebl, Röthis