Ostern bei der Tunnelspinne in Feldkirch – faule Eier gefunden

Leserbriefe / 03.04.2026 • 17:31 Uhr

VN/Stplovsek

Der Osterhase hat das Nest für die Tunnelspinne beinahe fertig, und siehe da: Er hat – wie bei einer Spinne, die acht Beine/Arme hat – auch acht Äste gefunden. Die Betreiber reden immer nur von vier Tunnelästen, und der Osterhase hat sich nun einige gelegte Eier näher angeschaut, und siehe da: Er hat weitere vier faule Eier darunter gefunden. Bei diesen vier faulen Eiern handelt es sich nämlich um die Fluchteier, die sogenannten Fluchtstollen.

Jeder Haupttunnel hat auch als „Begleitung“ einen weiteren Ast, den Fluchtstollen. Damit kommen die Betreiber selbst sogar auf einen 1:1-Vergleich zu einer Spinne, und daher trifft auch der Name „Tunnelspinne“ den Vergleich mit der Tierwelt sehr genau. Das 1. haarige Bein, genannt „Felsenau“, mit dem 2. haarigen Bein, dem faulen Ei „Felsenau-Flucht“ genannt, folge das 2. haarige Bein „Altstadt“, mit dem faulen Ei „Altstadt-Flucht“. Bis hierher entspricht dies der kleinen, billigen Lösung der Untertunnelung Feldkirchs. Dazu das Osternest, der Korpus der Spinne, und zwei weitere haarige Beine (Tisis, Tosters), mit zwei weiteren gefundenen faulen Eiern.

Dies alles hat den Osterhasen so sehr verwirrt, dass er diese Wünsche für nicht erfüllbar hält, und daher wird das Osternest leider sehr leer bleiben – trotz alledem: Frohe Ostern.

Mag. Manfred Sutter, Bregenz