Leserbrief: Deutschkenntnisse für Ausländischer Herkunft

Leserbriefe / 06.05.2026 • 11:45 Uhr
Leserbrief: Deutschkenntnisse für Ausländischer Herkunft

Einwanderer, die bereits teilweise in der dritten Generation bei uns leben, haben immer noch Deutsch-Sprachprobleme bei Eintritt in den Kindergarten und die Schule, da sie zu Hause nur ihre Muttersprache verwenden. Wenn sie Kinder mit einheimischen Kindern spielen lassen würden, lernten sie die heimische deutsche Sprache sofort. Ob Jugoslawen, Kroaten, Albaner, die zu uns zur Arbeit kamen, integrierten sich sofort ohne Probleme und hatten intensiven Kontakt mit den Einheimischen. Es gab sogar Ehepaare mit Einheimischen. Nun muss großer Aufwand (Sprachschulen, zusätzliche Lehrkräfte) mit hohen Kosten betrieben werden. Mein Vorschlag: Wenn Kinder in den Kindergarten ohne Deutschkenntnisse kommen, muss zumindest von diesen Eltern entweder die Kinderbeihilfe gestrichen werden (müssen vorher informiert werden!) oder sie müssen selbst einen entsprechenden Beitrag zur Sprachförderung bezahlen. Warum muss das die Allgemeinheit aus Steuergeldern tun? Viele dieser nicht sprachkundigen Kinder können dann auch später im Beruf nicht gut ankommen, da heute durch PC etc. die richtigen Sprachkenntnisse eine Voraussetzung sind. Dann fallen sie wieder als Arbeitslose der Allgemeinheit zur Last. Die Politik muss endlich Lösungen suchen und handeln.

Oskar Piffer, Dornbirn