Leserbrief: Krieg der USA gegen den Iran – aus der Geschichte nichts gelernt

Die USA haben von 1965 bis 1973 den Vietnamkrieg – etwa drei Millionen Tote – geführt und dabei die erste militärische Niederlage ihrer Geschichte erlitten. Hierfür waren verschiedene Faktoren ausschlaggebend, vor allem jedoch: Die konventionellen Waffen brachten den USA keinen entscheidenden Vorteil im Hinblick auf die geografische Gesamtlage sowie die Kriegsführung des Vietkong. Hinzu kamen die großen weltweiten Anti-Kriegsbewegungen – von den USA ausgehend –, sodass die US-Regierung zur Beendigung des Krieges gezwungen war. In der heutigen Situation mit dem Iran scheinen sich ähnliche Entwicklungen abzuzeichnen – aus der Geschichte nichts gelernt.
Josef F. Draxinger, Vohburg a. d. Donau