Leserbrief: Glaubensfragen?

Leserbriefe / 02.06.2026 • 12:05 Uhr
Leserbrief: Glaubensfragen?

Nachdem in Wiener Schulen bereits 41 Prozent Muslime sind und nur noch 17 Prozent Katholiken, denen ihr Glaube meist wenig bedeutet, steht einer tief verwurzelten islamischen Glaubensgesinnung, damit schrittweisen Islamisierung unseres Landes, wenig im Weg. Dabei muss sich jeder darüber klar sein, dass Muslime weit rigider ihren Glauben auslegen, befolgen und ausleben. Erstaunlich ist, dass vor allem junge islamische Frauen sich selbst angeblich rituellen “religiösen Vorschriften”, oft von Männerhand verbreitet, willfährig, sozusagen freiwillig unterwerfen. Sind das traditionell, familiär-weibliche Attribute, die angesichts religiöser Tatsachen oder unfreiwillig weiblicher Unterdrückung in Afghanistan, teilweise in Syrien, Iran und anderen arabischen Ländern immer noch gelebt werden? Ist das bei uns gender-kontraproduktives Kontrastverhalten? Verwunderlich, wie viel “schwarze Witwen-ähnliche schwarze Kleidung” gerade von jungen, muslimischen Damen in unserem “freien Lebensraum” verhüllend getragen wird. Wie schnell und einfach Vorschriften, Gesetze und Reglementierungen durch zukünftige Mehrheiten mit Meinungsmache zu ändern sind, zeigte sich am besten zu Coronazeiten, in denen nicht einmal Gerichte dem Treiben unserer “überforderten” Politiker Einhalt geboten, sondern davor einknickten oder die Augen verschlossen. Es gibt bis heute dazu keine wirkliche Aufarbeitung zugunsten Betroffener! Die Menschenrechtskonvention, die zur Hilfestellung für einzeln Verfolgte u. a. beschlossen wurde. Müsste dieses starre Verhalten nicht zumindest im Rechtsweg realitätsnah angepasst und dringendst überarbeitet werden?

Kurt Höfferer, Hörbranz