Leserbrief: Geschlossen und vergessen? Das Café Oase im LKH Feldkirch.

Aufgrund familiärer Umstände bin ich des Öfteren im Landeskrankenhaus Feldkirch zu Besuch. Es ist sehr schade zu beobachten, wie sich die Situation rund um das Café “Oase” dort entwickelt hat. Früher war dieser Ort im wahrsten Sinne des Wortes eine kleine Oase – ein Platz, an dem Mitarbeiter:innen, Patient:innen sowie Angehörige kurz durchatmen, etwas trinken und in angenehmer Atmosphäre Kraft schöpfen konnten. Gerade in einem Krankenhaus, wo Sorgen, Ängste, Alleinsein und lange Wartezeiten den Alltag prägen, wäre ein gemütliches Café mit einem einfachen Angebot mehr als nur ein “Nice-to-have” – es wäre ein wichtiger Beitrag zum Wohlbefinden aller Beteiligten! Umso bedauerlicher ist es, dass ein solcher Treffpunkt aktuell, ja seit Monaten, fehlt. Ein Ort der Begegnung und der kurzen Auszeit sollte in einem Haus wie diesem eigentlich selbstverständlich sein. Es ist sehr wünschenswert, wenn hier wieder ein Angebot geschaffen wird, das an die frühere Qualität und Atmosphäre anknüpft. Der Dank vieler Patient:innen, Mitarbeiter:innen und Besucher:innen ist Ihnen sicher. PS: Auf der Unfallabteilung gibt es im Parterre eine “Sitzgelegenheit”, aber nicht mehr. Es ist dort kalt, ungemütlich und es stinkt ständig nach Rauch.
Gächter Gabriele, Muntlix