Lückenschluss? Achtalradweg!

Zum Leserbrief von Franz Ströhle, “Alpenschutzverein Vorarlberg”, VN vom 15. Juni 2026:
Lieber Herr Ströhle, Ihr LB über den Achtalweg hat leider viele Lücken und unlogische Bemerkungen. In Deutschland gibt es 780 Bahntrassen, die zu Radwegen ausgebaut wurden. In Europa weit über 2000. Ideal ist dabei die gleichmäßige Ebene, da Bahnen maximal 1 bis 1,5 Prozent Steigung haben können. Damit können sowohl ältere Radler als auch Familien diese Trasse problemlos benutzen. Ein Radweg, wie von Lauterach nach Hard, machte Sinn. Die Bahntrasse Achtalweg hat noch immer die ganzen Stützen der ehemaligen Bahn stehen, die ohne hohe Kosten wegen Steinschlag mit Netzen behangen werden können. Einige Brücken müssten noch trassiert werden, deren Kosten auch in Grenzen sind. Alles in allem ein wunderbarer Radweg als Rückenschluss in den Bregenzerwald. Warum LH Wallner und Bitschi dazu keine Meinung geben, ist etwas unverständlich. Die Verbindung zum Bregenzerwald wäre ein Service und eine Bereicherung der Gastronomie im Bregenzerwald. Unverständlich, dass sich diese Hoteliers nicht dafür positiv einsetzen. Natura 2000, das damals von den Grünen beantragt wurde, hätte weniger Einfluss und sinnhaften Grund. Eine Rodung der Bewaldung und umgefallenen Bäume wäre dringend notwendig und sinnvoll. Jetzt ist es ein Urwald, der dringend bereinigt werden müsste.
Oskar Piffer, Dornbirn