Leserbrief: Der Achtalweg – Stellungnahme

Antwort zum Leserbrief von Doris Fels Hard 19. Juni 2026: Sehr geehrte Frau Fels, jeder Mensch darf seine Meinung haben und diese auch in einem Leserbrief kundtun. Sachlichkeit und gute Kenntnisse über das Projekt sollen Voraussetzung sein. Eine Gruppe von Rad- und Wanderfreunden versucht seit Jahren den Achtalweg regeneriert zu bekommen. Leider waren die „Grünen unter Rauch und Zadra“ unverständlicherweise dagegen. Auch wurden übertrieben hohe Baukosten veröffentlicht. Eine Budgetzusage ließ man leider verfallen. Es stehen immer noch die Metallstützen, wo früher Dielen als Felssturzschutz dienten. Diese könnten mit eingehängten Metallnetzen als Schutz verwendet werden. Kürzlich war eine Begehung mehrerer Landespolitiker, die sachlich begutachteten. Die Grünen machten Jahrzehnte Propaganda, dass Autofahrer auf das Rad umsteigen sollen. Das wurde auch von vielen Menschen umgesetzt. Deshalb braucht es Radwege. Derzeit fahren viele Radler über die Landestraße Richtung Egg, die den Autoverkehr enorm behindern. Das würde wegfallen. Nun alle Radler madig zu machen, ist unverständlich. Die Wälderbahn wurde 1902 eröffnet und 1980 wegen Felssturzes, der leicht reparierbar gewesen wäre, von der ÖBB eingestellt. Der richtige Grund war die Finanzierung der leider defizitären Bahn. 78 Jahre hat es nur ca. zwei Unterbrechungen wegen Felssturzes gegeben, somit unbedenklich. Der Weg soll naturbelassen bleiben, kein Asphalt.
Oskar Piffer, Dornbirn