Leserbrief: Wozu haben wir einen roten Bürgermeister?

Zum Beitrag “Über 30.000 Wohnungen ohne Meldung”, VN vom 23.6.26:
Über 30.000 Wohnungen stehen leer in Vorarlberg. Für Wohnungssuchende sind das schlechte Nachrichten, das Angebot bleibt begrenzt. Zum Glück gibt es die Möglichkeit für Gemeinden, eine Leerstandsabgabe einzuführen, damit etwas Schwung in den Markt kommt. In der Gemeinde mit den meisten leerstehenden Wohnungen, Dornbirn, gibt es mit Markus Fäßler einen roten Bürgermeister, der im Sinne einer progressiven Wohnungspolitik hier eigentlich mutig vorangehen müsste. Und was sagt Markus Fäßler? Leider nein, es gäbe zu viele praktische Fragen bei der Umsetzung und der Verwaltungsaufwand sei zu hoch. Ich würde dem roten Bürgermeister gerne ausrichten, dass die zigtausend Wohnungssuchenden in Vorarlberg auch einiges an Aufwand haben, wenn sie sich mit einem kaputten Wohnungsmarkt konfrontiert sehen. “Mein Wunsch wäre, dass sich Markus Fäßler des Problems des Wohnungsleerstandes offensiv widmet.”
Bernhard Huber, Dornbirn