Leserbrief: Neutralität

In einem Leserbrief hat Herr Peter Grabher, Bregenz, das österreichische Neutralitätsversprechen abwertend, aufgeweicht als Volksträumerei bezeichnet. Auch Militärexperte Herr Franz Stefan Gady analysiert die Weltpolitik, um mit Krieg umzugehen. Im Hinblick auf russische Angriffe zu Lande und aus der Luft auf Österreichs Infrastruktur sollten wir lernen, damit umzugehen. Was wird diese Herren wohl bewogen haben, mit ihren tiefsinnigen Argumenten in öffentlicher Presse das österreichische Neutralitätsgesetz mit dem Friedensvertrag als nicht mehr zeitgemäß zu bewerten? Ist es die wankelmütige Politik aller österreichischen Parteien, diese zu unterstützen? Dabei gibt es Missbrauch von Wehrhaftigkeit, Denkweisen, Verschuldung und Zinssklaven der nächsten Generation zu verschweigen gibt, beziehungsweisen notwendig gefügig zu machen. Fest steht, Österreich ist in die Europäische Union als neutraler Staat mit Sonderstatus aufgenommen worden. Auch als kleiner Staat ist es verpflichtend, den Friedensvertrag mit den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges sowie das Neutralitätsversprechen gesetzestreu einzuhalten. Verstöße sind zu beseitigen, und es ist bei Pflichtbewusstsein der Gewählten Österreichs ein Leichtes, gesetzestreu mit Volk und Welt ohne Verrat in Frieden und Wettbewerb in der Europäischen Union zu leben.
Alwin Rohner, Lauterach