Leserbrief: Wehrdienstfeilschen versus Kanonenfutter

Leserbriefe / 02.08.2026 • 15:59 Uhr
Leserbrief: Wehrdienstfeilschen versus Kanonenfutter

Wie stolz können wir sein auf unsere Regierungsmitglieder der Roten und der Neos, die alles besser wissen als die Fachleute der Wehrdienstkommission. Wer die komplizierten Kriegstechniken in der Ukraine nur halbwegs überblickt, muss als Regierungslaie schweigen und 1:1 die Empfehlungen der Fachleute ohne Kommentar übernehmen. Das Kanonenfutter, unsere lieben Söhne, sterben auf dem Schlachtfeld und nicht auf den Regierungsbänken. Ich selbst hätte in Allensteig ca. 50 Beobachter mit der Artillerie am Richtkreis ums Haar auslöschen können, hätte ich nicht aufs Grad genau die Artillerie ausgerichtet, leider mit einer um 200 Grad falsch berechneten Hauptschusseite des Hauptmannes auf dessen Grundlage ich die Batterie einrichten musste. Aber heute ist alles viel komplizierter als vor 60 Jahren mit 8 Monaten Wehrdienst. Wie sollen die milliarden-teuren neuen österreichischen hochtechnisierten Waffen aus dem FF beherrscht werden?

Dr. med. Gernot Zumtobel, Götzis