Leserbrief: Drag-Queen-Auftritte für Kinder in Dornbirn

Es heißt: Es muss ja niemand hingehen, es ist freiwillig. Das gilt aber leider nicht für die Kinder. Kinder kommen mit ihren Eltern, die großteils nicht informiert sind. Dies gilt genauso für die meisten Politiker. Leider! Anstatt sich im Vorfeld diese Informationen zu beschaffen, wollen die Befürworter cool, weltoffen, nicht homophob sein und verharmlosen, dass Drag Queens homosexuelle Männer sind, die als frauenartige Kunstfigur, mit Glitzer und Glamour herausgeputzt, Kindern Gendergeschichten vorlesen, die Kinder verunsichern. Nicht nur die Inhalte, sondern auch die schrille Erscheinung verwirren Kinder in ihrer Identität als Bub oder Mädchen. Eine Drag Queen mag als komische Figur erscheinen, transportiert aber eine trojanische Botschaft: die Auflösung des Geschlechts, die Verwirrung der kindlichen Identität und die Umwälzung des bürgerlichen Familienlebens. Die subversive Ideologie, die diese Bewegung antreibt, wurde in der homosexuellen Subkultur in San Francisco geboren und ausgedacht. Will unsere Regierung ernsthaft, dass bald in jeder Schulklasse ein Kind ist, das sich mit Transgedanken quälen muss? Traurig, dass unsere Politik unsere Kinder und Gesellschaft nicht zum Besseren beeinflussen, sondern zum Untergang der christlichen Kultur beitragen will.
Lydia Huemer, Wolfurt