Leserbrief: Neue Wege umgehen

Das Naturschutz-Deregulierungsgesetz 2026 sieht u. a. vor, dass Straßen und Wege im Freiland breiter, länger und asphaltiert werden dürfen, ohne die bisher notwendigen Bewilligungen einzuhalten. Dies bedeutet massive Eingriffe in unsere Wälder und Naturräume! Rodungen, Lärmbelästigungen, Abgase … damit werden Tiere, Pflanzen und naturliebende Menschen zurückgedrängt. Brutzeiten bleiben unberücksichtigt, Wildwechsel unterbunden, der natürliche Lebensraum gestört. Mal wieder ein Pro für die Erhebung der menschlichen Bedürfnisse über jene der Tier- und Pflanzenwelt! Ein klares Nein zu diesen kurz gedachten Neuerungen! Neue Wege umgehen, alte Wege erhalten, Bequemlichkeit überdenken. Die Natur braucht keine Autobahnen!
Kirstin Hess, Dornbirn