Leserbrief: Schuhnummernirrtum?

Wenn gem. einem Leserbrief in einer verbreiteten österreichischen Zeitung zu lesen ist, dass laut Agenda Austria jeder Beschäftigte in Österreich derzeit 2800 Euro zur Finanzierung unserer Schulden – Tendenz stark steigend – aufzubringen hat, frage ich mich, ob ein Volk tatsächlich hilflos einer solchen Steuergeldvernichtung zusehen muss. Gibt es wirklich auf demokratischem Weg keine Möglichkeit, solchem “Wildwuchs” baldigst ein Ende setzen zu können? Ein Weg wäre vielleicht, wenn unser anscheinend für Volksbelastungen nicht vorhandener Bundespräsident die Regierung auflösen und durch Experten ersetzen würde! Warum muss ein so kleines Land wie unseres mit einer der größten Delegationen bei der UN aufkreuzen und zudem im Nahen Osten und in der Ukraine bei derzeitig mieser Budgetlage Geld verteilen? Großmannssucht? Warum müssen wir zur international kaum beachteten Profilierung einiger weniger Politiker/-innen nach außen einer der unvernünftigen Vorreiter und damit Geldvernichter hinsichtlich bei uns überteuerten Klimaschutzes sein? Dient dies einzig zu Geldbeschaffungsmaßnahmen innerhalb Österreichs, ggf. als unfähig-ausgabenseitiger Budgetsanierungsversuch? Tendiert diese unsinnige Selbstbeweihräucherung auf Kosten unseres Volkes immer mehr Richtung verblendeter Unfähigkeit? Oder glaubt wirklich jemand, dass unser kleines Österreich all die großen, dahin gehend bisher unwilligen Wirtschaftsplayer auf dieser Erde Richtung Klimaschutz mitreißen oder gar dazu zwingen könnte, diese “Richtung” einzuschlagen?
Kurt Höfferer, Hörbranz