Leserbrief: Ukrainehilfe – ein Fass ohne Boden

Leserbriefe / 20.10.2026 • 15:50 Uhr
Leserbrief: Ukrainehilfe – ein Fass ohne Boden

Seit Beginn dieses abscheulichen Angriffskriegs von Russland unterstützt die EU die Ukraine mit x Milliarden Euro, wobei Selenskyj bei jedem Treffen mit der EU zusätzliche Milliarden fordert. Kürzlich wurden weitere 90 Milliarden Euro genehmigt. Die Staatsverschuldung der Ukraine liegt bei 170 Milliarden Euro. Die Frage sei erlaubt: Wo sind diese x Milliarden der EU in den fünf Jahren geblieben? Es ist ein “Fass ohne Boden”; ein Kriegsende ist nicht in Sicht. Nach dem Rückzug der USA als Geldgeber bleibt nur die EU übrig – und damit auch Österreich, trotz extrem angespannter Staatsverschuldung, um weitere Gelder in die Ukraine zu schicken. Herhalten muss der Steuerzahler, wobei die Regierung darauf drängt, auf jedem Gebiet Geld einzusparen. Beispiel gefällig: Die Pensionisten wurden 2025 “beglückt”, dass der Sozialversicherungsbeitrag um 0,9 Prozent pro Monat erhöht wird, und ab November 2026 müssen für die E-Card erstmals 26,85 Euro pro Jahr bezahlt werden. Die “kalte Progression” wird durch neue Steuern umgangen. Der Mittelstand geht verloren, die Armutsgrenze steigt. Viele können sich das tägliche Leben nicht mehr leisten. Die Bundesregierung hat längst die Bindung zu den Bürgern und deren Bedürfnissen verloren.

Werner Monz, Hohenems