Suche nach dem Heilsbringer

Leserservice / 02.12.2019 • 16:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mit „Heile mich“ thematisiert das aktionstheater auch das, was die Gesellschaft vergiftet.vN/Paulitsch
Mit „Heile mich“ thematisiert das aktionstheater auch das, was die Gesellschaft vergiftet.vN/Paulitsch

Das aktionstheater ensemble wird 30 und zeigt das neue Stück „Heile mich!“

20.30 Uhr, Spielboden, dornbirn Vermeintliche Heilsbringer gibt es auf internationaler wie nationaler Ebene genug. Regisseur Martin Gruber geht mit seinem aktionstheater ensemble der Frage auf den Grund, wo wir nur allzu gerne unsere Eigenverantwortung, etwa an der Wahlurne, abgeben. Frei nach dem Motto: Haltet uns doch alle Unbill und bitte auch noch alles Fremde vom Leib.

In gewohnt schonungsloser Manier beginnen Gruber und seine Compagnie in dieser Nabelschau bei sich selbst; aus dem Bedürfnis ganz und heil zu sein, suchen sie nach möglichst schnellen Patentrezepten. Rezepte, die freilich nicht verkürzt und einfältig genug sein können, als dass man sie nicht gerne glauben will. Die Suche nach dem Heil führt drei Schauspielerinnen und fünf Musiker, mit Karacho, zu einem tragikomischen Ritt in den Abgrund. Was dazwischen aufkeimen darf, sind stille Momente der Poesie, hinter welcher so etwas wie Heilung liegen mag.

Die heutige Uraufführung und Premiere
ist bereits ausverkauft. Weitere Termine:
5. 12., 6. 12. und 7. 12., jeweils 20.30 Uhr. Karten: Spielboden Dornbirn, Tel. 05572 21933, spielboden@spielboden.at, Ländleticket (Raiffeisenbanken, Sparkassen, www.laendleticket.com), Musikladen, Tel. 05522 41000.