„Gerron“ – Ein Werkzeug des Nazi-Verbrechens

Leserservice / 18.12.2019 • 16:42 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Kurt Gerron wird von André Rohde in doppelter Gestalt verkörpert. theater konstanz/Ilja mess
Kurt Gerron wird von André Rohde in doppelter
Gestalt verkörpert. theater konstanz/Ilja mess

20 Uhr, reichshofsaal, lustenau Kurt Gerron, Filmstar und Regisseur, ist im nationalsozialistischen System nur noch Jude. Als er 1944 nach Theresienstadt deportiert wird, bekommt er den Auftrag, einen Film zu drehen, der das erniedrigende Dasein im Ghetto als Paradies schildern soll. Trotz des bevorstehenden Kriegsendes und seiner Gewissensbisse entscheidet er sich, den Film zu machen. Das Leben von vielen hängt jetzt von ihm ab, denn solange sie drehen, gibt es für die Darsteller keine Deportation. „Gerron“, Figurentheater und Schauspiel nach dem Roman von Charles Lewinsky. Regie: Annette Gleichmann.