Der Vorarlberg-Skicard ganz nah: 3-Täler-Pass erweitert das Angebot
Vor der Wintersaison sind Ländle-Seilbahner sehr aktiv und schaffen neue Angebote.
Schwarzach. Illwerke-VKW-Chef Christof Germann und BTV-Boss Peter Gaugg verhandelten in ihren jeweiligen Funktionen für Illwerke-Tourismus und Silvretta Montafon Ende August nicht nur die Bedingungen für die weitere Kooperation im Montafon aus, sie präsentierten ihren Seilbahner-Kollegen auch gleich einen Vorschlag für eine gemeinsame Skikarte für Vorarlberg: Ein Dreistufenmodell mit Landesskikarte, Destinationsskikarte und Gebietsskikarte.
Die Reaktionen waren verhalten positiv: Man sei gesprächsbereit, wenn verschiedene Bedingungen erfüllt werden, so der 3-Täler-Skipass-Chef und Obmann der Fachgruppe Seilbahnen, Wolfgang Beck, Ende August gegenüber den VN. Lechs Seilbahnpionier Michael Manhart nannte eine Reihe von Bedingungen, die erfüllt werden müssten, damit er sich an den Verhandlungstisch setze. Und Landesrat Karlheinz Rüdisser kündigte vor knapp zwei Wochen einen „Runden Tisch“ an.
Nun sorgen die Gesellschafter des 3-Täler-Skipasses – nachdem mit dem Brandnertal schon ein viertes Tal dabei ist – für einen weiteren Schritt in Richtung Ländle-Skicard. Bei einer für Montagmittag angesetzten Pressekonferenz soll nach geheimen Verhandlungen ein weiteres Tal als Skipass-Partner vorgestellt werden: Informationen aus dem Skikarten-Pool zufolge wird das Klostertal als fünftes Tal dem Verbund beitreten, und damit ist die Vorarlberg-Skicard schon bald Realität. Dann fehlen zwar mit dem Kleinwalsertal, dem Arlberg und dem Montafon noch große Player. „Ein solches Angebot wäre sicher für Vorarlberger und die deutschen Nachbarn attraktiv“, so Tourismus-Direktor Christian Schützinger.
Skicard wäre für Skifahrer aus der Region attraktiv.
Christian Schützinger, Tourismus- Direktor