Kein „Pendlerrechner“, kein Geld

Markt / 09.02.2014 • 20:14 Uhr

Finanzministerium säumig: Unternehmen zahlen Pauschale vorerst nicht aus.

Wien. (VN) Mit 1. Jänner 2014 sollte ein neuer Online-Pendlerrechner Probleme bei der Beurteilung der Zumutbarkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln und bei der Berechnung der Entfernung zwischen Arbeitsstätte und Wohnort beheben. Allerdings ist es dem Finanzministerium bis heute nicht gelungen, den Pendlerrechner ins Netz zu stellen.

Diese Verzögerung führt laut einer Durchführungsverordnung vom 19. 9. 2013 nun dazu, dass die Dienstgeber für eine Aufrollung des Pendlereuros 2014 und der Pendlerpauschale länger Zeit haben, konkret bis Ende September 2014.

Die Arbeiterkammer fordert eine Reform der gesetzlichen Grundlagen: „Die einzig vernünftige Vorgangsweise ist eine Kilometerberechnung mit einem handelsüblichen Autoroutenplaner und die Streichung aller anderen Bestimmungen.“ Außerdem müsse gewährleistet sein, dass die Arbeitnehmer den Pendlereuro 2014 und die Pendlerpauschale allerspätestens Ende Juni am Lohnkonto haben, die Aufrollfrist September schreie nach einer Vorverlegung.