Franke: „Bestehen auf fairem Sozialplan“

Markt / 02.06.2014 • 19:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Information des Konzerns war dürr, wurde aber nach VN-Bericht vorgezogen.

Hard. (VN-sca) In der Harder Niederlassung des Franke-Konzerns kam gestern Hektik auf. Nach dem Bericht in den VN wurde die Betriebsversammlung schon am Vormittag abgehalten, das Ergebnis blieb das gleiche: 49 Mitarbeiter(innen) müssen in den nächsten Monaten ihren Arbeitsplatz, den einige von ihnen schon seit Jahrzehnten haben, räumen. „Franke Gruppe optimiert weltweite Produktionsstruktur“, titelt die Pressestelle der Schweizer die offizielle Aussendung und kündigt darin außerdem einen Sozialplan für die betroffenen Mitarbeiter an. Der trifft allerdings nicht auf die Zustimmung des Betriebsrates. Der Vertreter der Belegschaft, Gerhard Fink, gegenüber den VN: „Mit dem vorgelegten Vorschlag sind wir nicht einverstanden, wir wollen einen fairen Vorschlag für unsere Kollegen.“

Die Verhandlungen sollen nach einer Cool-down-Phase in 14 Tagen beginnen, so Fink zum Stand der Dinge. In Vorarlberg wird die Produktion komplett aufgelöst, auch der Logistikstandort ist passé. Nur noch die Vertriebsgesellschaft wird in Hard weitergeführt, die sich ausschließlich mit dem Absatz ihrer Produkte in Österreich und anderen europäischen Ländern befassen wird.

Franke-Sprecherin Gabrielle Hepp: „Demzufolge werden 40 Personen  weiter beschäftigt, dies in den Bereichen Verkauf, Kundenservice, Marketing sowie in gewissen Supportfunktionen.“

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