Benko will bei Karstadt nicht als Retter gelten

Markt / 17.08.2014 • 20:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Sanierung der Kaufhauskette soll in zwölf Monaten gelingen.

Essen. Schon im Mai hat der nunmehr ehemalige Eigentümer der deutschen Handelskette Karstadt, Nicolas Berggruen, versucht, das angeschlagene sanierungsbedürftige Unternehmen nach einem Bericht der „Bild am Sonntag“ ganz an den Tiroler Immo-Investor Rene Benko abzutreten, der dort bereits mitengagiert war. Nun wolle Benko umgehend mit der Sanierung samt Einschnitten beginnen, so das Blatt. Dies soll binnen lediglich zwölf Monaten gelingen. Alle Bereiche könnten getroffen werden, Benko setzte beim Sanieren der Kette mit 83 Kaufhäusern in ganz Deutschland, von denen laut Medienberichten 20 bis 30 mittelfristig geschlossen werden könnten, weiterhin auf den bisherigen Aufsichtsratschef Stephan Fanderl, berichtet die „Bild“ mit Verweis auf Insider. Fanderl solle das Management führen. Es werde zu einem Stellenabbau und Standortschließungen kommen, unberührt dürften die wirtschaftlich besser laufenden Spezialhäuser für Sport und Luxus bleiben. Benko sei auch bereit weiter zu investieren, schreibt die Zeitung – als „Karstadt-Retter“ wolle der Tiroler aber nicht gelten.

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