Hoffen auf Vorsorgegelder und die “Abfertigung neu”

Markt / 19.08.2014 • 20:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Pensionskassen-Obmann erwartet Gesamtjahresperformance über 5 Prozent.

WIEN. Trotz aktueller Krisen rechnet der Obmann des österreichischen Pensionskassen-Fachverbandes, Andreas Zakostelsky, für das Gesamtjahr 2014 mit einer Veranlagungsperformance von 5 bis 6 Prozent. Von Politik und Sozialpartnern wünscht er sich ein Bekenntnis zur zweiten und dritten Vorsorge-Säule.

Im ersten Halbjahr haben es die Pensionskassen heuer bei der Veranlagung der Kundengelder auf eine Performance von 4,8 Prozent gebracht, nach lediglich 0,9 Prozent im gleichen Vorjahreszeitraum. Im gesamten Vorjahr lag der Wertzuwachs bei 5,14 Prozent. Zuletzt veranlagten die Kassen zusammen rund 17,7 Mrd. Euro. „Wir sind zuversichtlich, dass wir auch 2014 in den Korridor von 5 bis 6 Prozent kommen“, so Zakostelsky gestern. Obwohl viele Börsengewinne seit der Verschärfung der Krisen rasch weggeschmolzen sind, habe so manche Kasse auch im Juli zulegen können. Bei den Betriebspensionen – derzeit beziehen von 840.000 Berechtigten mehr als 80.000 eine solche – erhofft sich Zakostelsky einen Schub einerseits durch die Einsicht in die Pensionskonto-Auszüge und andererseits durch ein  politisches Bekenntnis zur betrieblichen und privaten Vorsorge-Säule.

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