Verlässliche Seilschaft mit Kunden

Markt / 25.11.2014 • 17:58 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Werner Höfle führt die Dornbirner Seilerei in nunmehr fünfter Generation. Foto: VN/Steurer
Werner Höfle führt die Dornbirner Seilerei in nunmehr fünfter Generation. Foto: VN/Steurer

Seilerei Höfle bietet ein großes Sortiment an Seilen, Flechtschnüren, Gurten und Bindfäden.

dornbirn. „Ich möchte Ihnen die Seilerei Höfle vorstellen. Es ist dies ein alteingesessener Traditionsbetrieb. Ich gehe gerne dorthin einkaufen, weil es im „Lädele“ Sachen gibt, die man sonst nur noch schwer findet – einfach eine Fundgrube“, schreibt Hedwig Bitsche aus Thüringen. Und weiter: „Der Fabriksverkauf versprüht den Charme vergangener Zeiten. Man bekommt alles zum Basteln, für den Garten, den Haushalt, Sport oder für die Handwerker, Seile, Schnüre und Gurten in allen Variationen, einfach eine vielfältige Auswahl, die ich schätze. Dazu kommt die fachmännische Beratung des Chefs selbst, die es in anderen Geschäften immer seltener gibt. Ein einzigartiger Produktionsbetrieb, der mit seinen Artikeln und dem persönlichen Ambiente etwas Besonderes für mich ist.“

Am Puls der Zeit

Ja, es gibt sie noch. Jene Unternehmen, die auf eine lange Handwerkstradition verweisen können, aber dennoch immer am Puls der Zeit geblieben sind. Dass man, so wie Werner Höfles Großvater, noch mit dem Fahrrad bis nach Tirol fuhr, um seine Seile an den Mann zu bringen, ist heute kaum mehr vorstellbar. Auch die Kundenstruktur hat sich im Laufe der Jahre geändert.

Bildete früher die Landwirtschaft das Hauptgeschäft, sind es heute Großhandel, Industrie und Bau, die auf die Produkte von Höfle vertrauen. „Die Kunden bekommen bei uns das, was sie andernorts nicht bekommen“, so Geschäftsführer Werner Höfle über einen Vorteil des Nischenanbieters. Das Angebot ist dabei umfassend: vom klassischen Seil über Bindfäden, Gummiseile, Maurerschnüre, Kabeleinzugsschnüre, Asphaltierungsschnüre, Spezialseile für den Bau oder Schnüre fürs Fenster, Ankerseile für Segel, Zeltleinen sowie Sisalseile für Kratzbäume. „Oft werden unsere Seile auch dort verwendet, wo man sie am Ende gar nicht sieht“, betont Höfle, der den Traditionsbetrieb in fünfter Generation führt.

Im Haus produziert

Der Großteil des Sortiments wird im Haus selbst produziert. Das sind im Durchschnitt rund 20 Millionen Meter im Jahr, die über die Maschinen rollen. Dabei wird Qualität groß geschrieben. Darum verwundert es auch nicht, dass der Großteil Stammkunden sind. Und diese Verbindungen reichen nach ganz Europa, denn geliefert wird nach Finnland genauso wie nach Rumänien.

Private kommen im hauseigenen Fabriksverkauf auf ihre Kosten. Schulen, Kindergärten, Hobbygärtner oder Bastelgruppen vom Bregenzerwald bis ins Montafon schätzen die Auswahl, die sie dort geboten bekommen. Aber nicht nur das Angebot, auch der Charme vergangener Zeiten, den der Laden versprüht, vermag die vielen Kunden immer wieder zu begeistern.

Weitere Infos zum Unternehmen auf www.seilerei-hoefle.at