„Unsere Wege sind nicht begrenzt“

Markt / 08.05.2015 • 11:40 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Schöpf (M.): „Unbegrenzte Möglichkeiten haben Teamverstärker beim ‚Besten Arbeitgeber für Lehrlinge‘.“  GW
Schöpf (M.): „Unbegrenzte Möglichkeiten haben Teamverstärker beim ‚Besten Arbeitgeber für Lehrlinge‘.“ GW

Transport und Logistikkonzern zum vierten Mal mit „Great Place to Work“ ausgezeichnet.

Christine Mennel

lauterach. Manche Bücher sind dünner: Auf über hundert Seiten brachten es die Unterlagen, welche Helmut Schöpf für die Bewertung des „Great Place to Work“ im März zusammengetragen hatte. Basis bildete eine umfangreiche Befragung von etwa 450 Mitarbeitern. „Ich mache das, damit ich weiß, wie es unseren Mitarbeitern geht“, sagt Helmut Schöpf. „Wir bekommen so ein gutes Bild von unserer Organisation.“ Und die ist gut aufgestellt: Bereits zum vierten Mal darf man sich über diese Auszeichnung freuen, heuer gab es außerdem und bereits zum zweiten Mal den Sonderpreis „Bester Arbeitgeber für Lehrlinge“. Das international agierende Logistikunternehmen bietet Lehrlingen eine fundierte Ausbildung in Bereichen, „in denen Arbeitskräfte auf der ganzen Welt gefragt sind“. Sieben verschiedene Berufe mit 40 Berufsumfelder können im Betrieb erlernt werden

„In einer Welt, in der sich Häuser von Lkw tragen lassen, ist auch Platz für Ihre Karriere“, ist man bei GW der Meinung. Nicht nur ein Umfeld, in dem Quereinsteiger und junge Akademiker Platz finden, trägt dem Rechnung. Auch das „Orange College“ bietet neben einem breiten Angebot für alle Mitarbeiter und Weiterbildungen für Ausbilder, besonders Lehrlinge, Chancen. Auch Rotationsmöglichkeiten erweitern den Horizont der Lehrlinge. Sie können entscheiden, wo es ihnen am besten gefällt. Das darf auch das Ausland sein. „Unsere Wege sind nicht begrenzt“, sagt Schöpf.

Die insgesamt 214 Lehrlinge bei Gebrüder Weiss haben eine Stimme. Mit einem Blick in die Zukunft 2020 will man rechtzeitig personell reagieren. Schöpf: „Dazu werden auch die jüngsten Teamverstärker eingeladen, mitzuentscheiden.“

Über ein Drittel der Lehrlinge ist weiblich – eine erfreuliche Tendenz. „Es ist eine bessere Berufsinformation vorhanden“, begründet Schöpf diese Entwicklung. „Unser Beruf wird klarer definiert und wir können zeigen, wie spannend und kommunikativ dieser Dienstleistungsjob ist. Denn wir machen mehr, als Pakete schnüren.“

Für mich war klar, dass ich hier eine Lehre machen möchte, als ich mir den Betrieb angesehen habe. Mir gefällt der Teamgeist, die Möglichkeiten bei Auslandseinsätzen Sprachen zu lernen und dass der Beruf so kommunikativ und vielfältig ist. Hier ist man immer für einen da und der Job bietet täglich Neues. Konstantina Penoglou, Speditionskauffrau, 1. Lehrjahr
Für mich war klar, dass ich hier eine Lehre machen möchte, als ich mir den Betrieb angesehen habe. Mir gefällt der Teamgeist, die Möglichkeiten bei Auslandseinsätzen Sprachen zu lernen und dass der Beruf so kommunikativ und vielfältig ist. Hier ist man immer für einen da und der Job bietet täglich Neues. Konstantina Penoglou, Speditionskauffrau, 1. Lehrjahr
Ich habe zuvor eine höhere Schule besucht, mich dann aber bewusst für die Lehre entschieden. Ich ziehe die spannende Ausbildung, in der ich Praxis vermittelt bekomme, der theoretischen Wissensvermittlung in der Schule mit zeitintensiven Lernphasen vor. Meine Ausbildung ist spannend und abwechslungsreich. Trotzdem habe ich noch Zeit für Privates, auf das man hier Rücksicht nimmt. Thomas Vetter, Speditionskaufmann, 2. Lehrjahr
Ich habe zuvor eine höhere Schule besucht, mich dann aber bewusst für die Lehre entschieden. Ich ziehe die spannende Ausbildung, in der ich Praxis vermittelt bekomme, der theoretischen Wissensvermittlung in der Schule mit zeitintensiven Lernphasen vor. Meine Ausbildung ist spannend und abwechslungsreich. Trotzdem habe ich noch Zeit für Privates, auf das man hier Rücksicht nimmt. Thomas Vetter, Speditionskaufmann, 2. Lehrjahr
Meiner Meinung nach wird die Lehre unterbewertet. Für junge Menschen, die in der Praxis mit „Händen etwas erarbeiten“ möchten, ist diese Berufsausbildung ideal. Wir leben in einer beweglichen Welt, Freude an der Arbeit motiviert. Gemeinsam erreichen wir etwas. Helmut Schöpf, Personalleiter
Meiner Meinung nach wird die Lehre unterbewertet. Für junge Menschen, die in der Praxis mit „Händen etwas erarbeiten“ möchten, ist diese Berufsausbildung ideal. Wir leben in einer beweglichen Welt, Freude an der Arbeit motiviert. Gemeinsam erreichen wir etwas. Helmut Schöpf, Personalleiter