Europa-Schecks: Neues Angebot für Start-ups

Markt / 30.09.2015 • 18:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Feldkirch. Ein neues Förderinstrument sind die Europa-Schecks, die Klein- und Mittelbetriebe zur Ko-Finanzierung von direkten Markteintrittskosten (z. B. Rechtsberatung, Werbemaßnahmen) in Europa abrufen können. Zusätzlich gibt es solche Schecks auch für Fernmärkte und die Vermarktung von Innovationen. Neue Angebote gibt es zudem für Start-ups: Nach den positiven Erfahrungen mit „Go Silicon Valley“ sollen in Zukunft Jungunternehmer unter dem Motto „Go Tel Aviv“ auch bei der Markterschließung und Kontaktanbahnung in Israel unterstützt werden. So ergeben sich neue Netzwerke und Chancen mit zwei der innovativsten Regionen weltweit.

Einstieg in Exportmärkte

Mit den Exportschecks werden 50 Prozent der direkten Markteintrittskosten in einen neuen Exportmarkt gefördert. Dazu zählen Beratungs-, Reise-, Veranstaltungs- und Marketingkosten sowie Kosten für ein Inkubatorbüro. Nutznießer dieser Exportschecks können folgende Zielgruppen sein: KMU, die in Europa exportieren, Technologiefirmen, Dienstleister, Unternehmen, die in Fernmärkte exportieren wollen, und Joint Activities, also Exportprojekte, die von mehreren Firmen gemeinsam betrieben werden. Die maximale Höhe der Förderung beträgt 6000 Euro für Märkte in Europa und 12.000 Euro für Fernmärkte.

„go international“ unterstützt heimische Unternehmen vor allem bei ersten Schritten in den Export und der Erschließung von Zukunftsmärkten. Instrumente dafür sind unter anderem die Unterstützung des Besuchs wichtiger Branchentreffs, von Kongressen und Messen sowie die Teilnahme an Forschungskooperationen. Neben Marktstudien werden Rechtsberatungen und Risikoanalysen angeboten.

Weitere Informationen:
www. go-international@wkv.at