Aus für Steuertricks und Briefkastenfirmen

Markt / 05.10.2015 • 19:33 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Paris. (VN) Für internationale Konzerne wird es künftig schwieriger, mit Briefkastenfirmen und grenzüberschreitenden Transaktionen den Fiskus auszutricksen. Die OECD hat einen 15-Punkte-Plan gegen aggressive Steuergestaltungen und Gewinnverlagerungen vorgelegt. Damit sollen legale Schlupflöcher, die vor allem global agierende Konzerne wie Apple, Amazon, Google oder Starbucks legal nutzen, gestopft werden. Den Staaten gehen dadurch jährlich schätzungsweise 100 bis 240 Mrd. US-Dollar verloren. Die G20-Länder wollen das Paket diese Woche in Lima beschließen.