VW-Skandal: Verwirrung um neuen Verdachtsfall

Markt / 22.10.2015 • 19:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wolfsburg. (VN) In der VW-Dieselaffäre erwies sich der gestrige Donnerstag als turbulent. Denn im Laufe des Tages wurde berichtet, dass drei Millionen zusätzliche Motoren vom Rückruf in Europa betroffen sein könnten. Gegen Abend wurde das von VW dann aber dementiert. „Nach gründlicher Prüfung herrscht nun Klarheit, dass auch in Fahrzeugen mit EA 288 nach EU (-Abgasnorm) 5 keine Software verbaut ist, die eine unzulässige Abschalteinrichtung im Sinne der Gesetzgebung darstellt“, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Die Gerüchte um zusätzliche Manipulationen waren entstanden, nachdem VW-Sprecher gemeldet hatten, dass man die zunächst gebaute Variante des EA 288 mit der Abgasnorm Euro-5, die ab 2012 eingesetzt worden war, überprüfe. Bisher ist lediglich bekannt, dass die Motoren des Typs EA 189 mit der manipulierten Software versehen wurden. 8,5 Millionen VW-Autos mit diesen Dieselmotoren sind vom Rückruf betroffen, der ab 2016 auch in Österreich durchgeführt werden wird.