„Eine standardmäßige Überprüfung“

26.10.2015 • 20:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Am Zeitplan für den Verkauf der Regionalfluglinie InterSky soll sich nichts ändern. Foto: Intersky
Am Zeitplan für den Verkauf der Regionalfluglinie InterSky soll sich nichts ändern. Foto: Intersky

InterSky muss sich vor dem 3. November nicht fürchten. Das Verkehrsministerium relativiert Spekulationen.

Bregenz, Wien. (VN-sca) Das österreichische Verkehrsministerium prüft derzeit die finanzielle Lage der InterSky. Denn nur mit der Air Operator Certificate (AOC) genannten Betriebsgenehmigung dürfen die Flieger der Vorarlberger Fluglinie (und natürlich aller anderen in Österreich domizilierten Fluglinien) abheben.

„Das ist eine standardmäßige Überprüfung des Ministeriums, weil die Airline verkauft werden soll“, erklärt die Sprecherin des Ministeriums, Andrea Heigl, die Überprüfung. Das Unternehmen InterSky und der allfällige Käufer der Linie haben noch einige Wochen Zeit, um die Unterlagen einzureichen. Das Datum 3. November als letzte Möglichkeit, einem Grounding zu entgehen, sei jedenfalls nicht richtig. „Diesen Termin können wir nicht bestätigen“, so Heigl. Es sei Aufgabe des Ministeriums, bei einem solchen Verkauf zu prüfen, ob der Käufer und die Fluglinie einen langfristigen Plan zur Finanzierung vorlegen können. Das sei man den Flughäfen und auch den Fluggästen schuldig, die langfristige Planungssicherheit bräuchten, heißt es weiter aus dem Ministerium.

„Störmanöver sind Usus“

Am Zeitplan für den Verkauf der Fluglinie ändert sich nichts: In den nächsten zwei Wochen werde der Deal mit dem neuen Investor unter Dach und Fach sein, erklärt Geschäftsführerin Renate Moser gegenüber den VN. Die Spekulationen haben die Sache nicht leichter gemacht, aber inzwischen seien solche „Störmanöver während Verkaufsprozessen fast schon Usus“, so die Gründerin der Fluglinie. An den Eckdaten habe sich nichts geändert: Man sei mit dem Investor in sehr konkreten Verhandlungen, der Kaufpreis liege bei rund fünf Millionen Euro.