Forschungsausgaben: Asien überholt Europa

27.10.2015 • 21:32 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. (VN) Die Innovationsbudgets der 1000 forschungsstärksten Unternehmen sind heuer um 5,1 Prozent auf 618 Mrd. Euro gestiegen. Das zeigt eine Studie des Beratungsunternehmens strategy&. Die höchsten Forschungsausgaben verzeichnete erneut Volkswagen. Während deutsche Firmen mehr investierten, gingen die Aufwendungen der österreichischen Vertreter zurück. Im Kontinental-Vergleich hat sich in den vergangenen Jahren eine Wachablöse vollzogen: Mit einem Anteil von 35 Prozent zeichnete Europa 2007 noch für den Großteil der weltweiten Aufwendungen in Forschung und Entwicklung verantwortlich. Nordamerika folgte damals mit 34 Prozent, Asien mit 27 Prozent. Im Lauf der folgenden Jahre haben Europa und Asien aber die Plätze getauscht. 2015 liegt Europa noch bei 28 Prozent, Asien bei 35 Prozent.