InterSky: Das Hauptquartier soll trotz baldigem Verkauf in Bregenz bleiben

Markt / 01.11.2015 • 20:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der InterSky-Geschäftsführer am Firmensitz in Bregenz. Dieser soll auch unter dem neuen Eigentümer bleiben. Foto: VN/Paulitsch
Der InterSky-Geschäftsführer am Firmensitz in Bregenz. Dieser soll auch unter dem neuen Eigentümer bleiben. Foto: VN/Paulitsch

Übernahme der Inter­Sky durch noch nicht namentlich genannten Investor steht bevor. Nun geht es um Details.

Bregenz. (VN-sca) Die Verhandlungen um den Verkauf der InterSky gehen in die Zielgerade. Der künftige Besitzer, der die Vorarlberger Fluglinie zu hundert Prozent übernehmen will, hat sowohl das Kaufangebot als auch eine To-do-Liste schriftlich deponiert. Auch im Verkehrsministerium ist der künftige Besitzer bereits vorstellig geworden, berichtet Geschäftsführer Roger Hohl. Der neue Eigentümer, der bereits als Gesellschafter bei Charterlinien im Aviation-Geschäft tätig ist, hat auch die weite Reise nach Amerika auf sich genommen, um mit dem Leasingunternehmen, das die Flieger der InterSky finanziert hat, die künftigen Raten auszuhandeln.

Bregenz bleibt

Am Hauptquartier in Bregenz soll sich, so haben die VN in Erfahrung gebracht, nichts ändern. „Der neue Eigentümer will hier bleiben“, so Geschäftsführerin Renate Moser, auch am Heimatflughafen Friedrichshafen wird nicht gerüttelt. Für die in Friedrichshafen stationierte Flugtechnik dürfte es sogar eine Aufwertung geben. Angedacht ist, dass die Flugzeuge der Chartergesellschaften hier serviciert werden.

Streckenanpassungen

Leichter werde das Geschäft aber auch in Zukunft nicht, stellt Hohl fest. Denn auch auf den Strecken, die von den kleinen Regionallinien bedient werden, gibt es einen harten Konkurrenzkampf mit den großen Anbietern, die ihr Stück vom Kuchen abhaben wollen. Bei den Strecken, die von der InterSky angeboten werden, wird es unter dem neuen Besitzer zu Anpassungen kommen. „Wir könnten in Zukunft größeres Gewicht auf Osteuropa legen“, sagt Moser, der vor allem wichtig ist, dass die Mitarbeiter der Linie auch weiterhin einen sicheren Arbeitsplatz haben.