Dank Sondererlös 141 Millionen Gewinn

06.11.2015 • 20:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Innsbruck. (VN) Die Bank für Tirol und Vorarlberg AG (BTV) hat im laufenden Geschäftsjahr nach drei Quartalen ihren Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum dank eines beträchtlichen Sondererlöses aus einem Wertpapierverkauf um 125,8 Prozent auf 141 (Vorjahr: 62,4) Mill. Euro gesteigert. Dies gab das Institut am Freitag ad hoc bekannt. Als Grund für den Verkauf der großteils im Eigenbestand gehaltenen Wertpapiere nannten die beiden aus Vorarlberg stammenden BTV-Vorstände Peter Gaugg und Gerhard Burtscher die Stärkung des Eigenkapitals. So könne sich die Bank besser auf das Kundengeschäft fokussieren. Das Eigenkapital der Bank stieg mit diesem Schritt per Ende September 2015 um neun Prozent auf 1,1 Mrd. Euro. Die harte Kernkapitalquote wurde geringfügig von 12,81 auf 12,98 Prozent gesteigert.

Auch hinsichtlich der Kapitalerhöhung gaben sich die Vorstände zufrieden. Das Angebot von 2,5 Millionen Stück neuen Stammaktien sei sogar überzeichnet worden. „Wir freuen uns, dass so viele Aktionäre die Chance ergriffen haben, in die BTV zu investieren“, betonten sie. Angesichts der Kapitalstärkung erwartet die BTV bis Ende 2015 eine harte Kernkapitalquote in Höhe von rund 15 Prozent. Für 2016 stehe der BTV naturgemäß aber durch den Sondererlös ein geringeres Zinsergebnis aus dem Wertpapier-Eigenbestand ins Haus.