ÖGB-Frauen wollen 1700 Euro Mindestlohn

11.11.2015 • 21:23 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Dornbirn. (VN) „Die Rahmenbedingungen für Frauen müssen verbessert werden“, sagen ÖGB-Bundesfrauenvorsitzende Renate Anderl und ÖGB-Landesgeschäftsführerin Manuela Auer. Rund 32 Prozent verdienen Frauen in Vorarlberg statistisch gesehen weniger als Männer. Sie fordern deshalb einen Mindestlohn von 1700 Euro. Dazu müsse es auch eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie geben. Denn während in Wien 85 Prozent der Kindergartenplätze eine Vollzeitarbeit ermöglichen, sind es in Vorarlberg neun. „Die Möglichkeit, Vollzeit zu arbeiten, muss erleichtert werden.“ Und dann ist da noch das Frauenpensionsalter. Die vorzeitige Anhebung kommt für sie „überhaupt nicht infrage“. Das würde die Situation der Frauen am Arbeitsmarkt weiter verschärfen.