Trendpack will Umsatz in vier Jahren verdoppeln

18.11.2015 • 18:05 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Die neue Halle des Verpackungsunternehmens Trendpack bietet Platz für 2250 Paletten.  Foto: Fasching
Die neue Halle des Verpackungsunternehmens Trendpack bietet Platz für 2250 Paletten.  Foto: Fasching

Nach dem Neubau des Firmensitzes setzt Trendpack weiter auf Expansion.

Altach. (VN-sca) Endlich genug Platz: Die Firma Trendpack, bis vor Kurzem im Dornbirner Betriebsgebiet Wallenmahd beheimatet, hat mit dem neuen Firmensitz samt der notwendigen Lagerfläche die Voraussetzung für den weiteren Unternehmenserfolg geschaffen. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1988. Seither hat es kein Jahr ohne Wachstum gegeben, sagt Firmenchef Franz Högerl (54).

2250 Palettenplätze

Am Standort in Altach bietet das neue Gebäude 40 Prozent mehr Platz, konkret stehen 2250 Palettenplätze zur Verfügung, in einer zusätzlichen Halle ist nochmals Raum für 500 Kubikmeter. Das von Goldbeck-Rhomberg errichtete Gebäude ist als Warmhalle konzipiert, natürlich habe man auch auf Energieeffizienz Rücksicht genommen, so Firmenchef Franz Högerl über sein neues Haus. Außerdem, so der Besitzer und Geschäftsführer des Unternehmens, habe man noch Reserveflächen dazugekauft. „Wir können nochmals so ein Gebäude hierher stellen“, sagt er. Gekostet hat der Neubau drei Millionen Euro, untergebracht sind neben dem Hochregallager die Verwaltung sowie die Produktion von Verpackungen und Verpackungsmaschinen.

Und das wird er auch brauchen, wenn er seine Pläne umsetzt. Er will nämlich den Umsatz in den nächsten vier Jahren verdoppeln, derzeit liegt er bei rund vier Millionen Euro. „Natürlich wollen wir auch personell aufrüsten“, sagt er, von derzeit acht Mitarbeitern auf zwölf. Damit der Vier-Jahres-Plan auch in Erfüllung geht, muss Högerl kräftig zulegen. Die Hoffnungs- und Wachstumsmärkte Süddeutschland und Schweiz werden mit Mitarbeitern vor Ort intensiv bearbeitet, gleichzeitig sollen die bestehenden Märkte und Kunden noch besser als bisher betreut werden.

„Viel Luft“

„In Vorarlberg beliefern wir praktisch alle wichtigen Industrie- und Handelsunternehmen“; nur 15 Prozent der Kunden sind in Innerösterreich beheimatet. Das ist leicht erklärbar: „Verpackung, und besonders die Luftpolsterfolien, brauchen viel Platz, da fährt man viel Luft durch die Gegend.“ Wenn es Anfragen aus Ostösterreich gibt, verweist man bei Trendpack auf die Mitbewerber. Das Unternehmen selbst ist in einem Radius von rund 200 Kilometern tätig.

Da könne man auch effizent Service leisten, wenn die Maschinen, die zusammen mit einem renommierten Maschinenbauer konzipiert und hergestellt werden, einmal nicht richtig funktionieren. Mehr Geschäft erwartet sich Högerl auch durch mehr Information. „Viele unserer Kunden wissen gar nicht, was wir alles anbieten. Das wollen wir mit einem neuen Informationsangebot ändern.“ Mit einem Newsletter wolle man aber nicht nur auf das eigene immens große Angebot hinweisen, sondern auch wichtige Informationen aus der Branche bzw. Vorschriften im Verpackungsbereich zeitgerecht an die Kunden weiterleiten.

Trendpack Fakten

Gegründet: 1998

Gesellschafter, Geschäftsführung: Alexandra Högerl (Anteil: 30 %), GF Franz Högerl (70 %)

Mitarbeiter: 8

Umsatz 2014: 4 Mill. Euro

Investition Neubau: 3 Mill. Euro

Details Gebäude: Werkstätte, Produktionshalle, 2250 Palettenplätze

Produkte: Verpackungsmaschinen, -materialien, Tragetaschen, Service