EU treibt Schutz von Spargeldern voran

Markt / 22.11.2015 • 18:45 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Brüssel. (VN) Europas Banken sollen nach dem Willen der EU-Kommission von 2017 an in einen gemeinsamen Topf zum Schutz von Sparguthaben einzahlen. Bis 2024 soll die grenzübergreifende Einlagensicherung voll einsatzbereit sein und Kundengelder mit 45 Mrd. Euro absichern. Das wären 0,8 Prozent der gesamten Einlagen in Europa. Allerdings sieht der Gesetzentwurf der Kommission, den Kommissar Jonathan Hill am Dienstag vorlegen will, nach Informationen aus EU-Kreisen umfangreiche Ausnahmeregelungen für einzelne Bankengruppen vor: Institute, die sich allein auf eigene Sicherungssysteme verlassen wollen, müssen nicht mitmachen, können dann aber auch nicht unter den Schutzschirm schlüpfen.