Ei, ei – ein Sieg für den Sennhof ist dabei

Markt / 11.12.2015 • 21:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Gebhard Flatz hat eine neue Verpackung kreiert.  Foto: Sennhof
Gebhard Flatz hat eine neue Verpackung kreiert. Foto: Sennhof

Feldkirch. (cro) Der Sennhof in Rankweil hat mal wieder den Schnabel vorne. Die Ländle-Hühnerfarm punktete mit einer neuen Innovation rund ums Ei. Bei der Vergabe des „Produkt Champion“ durch die AMA und die Fachzeitschrift „Produkt“ gewann Gebhard Flatz in diesem Jahr mit seinem Eierdisplay „Ländle Eier lose aus Freilandhaltung“. Zusammen mit einem Tischlereibetrieb aus dem Bregenzerwald wurde eine neue Möglichkeit der Verpackung und Visualisierung – die offene Präsentation – entwickelt.

Worin liegen die Vorteile für den Konsumenten?

Flatz: Die Präsentation lässt den Kunden auf Anhieb erkennen, dass es sich um ein „Ländle-Ei“ handelt. Das funktioniert dabei ganz einfach über eine große Bildinformation, die das Produkt Ei aus der „Anonymität“ holt und ein Bezug zum heimischen Produzenten aufbaut.

Die Verpackung spielt dabei auch eine Rolle?

Flatz: Beim Verpacken des Eis in vorhandene oder mitgebrachte Kartons bzw. Behälter wird durch die Haptik die Botschaft verstärkt. Außerdem kann der Kunde nun selbst bestimmen, wie hoch sein Bedarf ist, sprich welche Menge er braucht.

Wie entstand diese Idee?

Flatz: Ganz einfach, wir sind lediglich auf die Bedürfnisse des Marktes eingegangen. Der ständig steigenden Anzahl von Kleinfamilien und Ein-Personen-Haushalten wird Rechnung getragen.

Ist das nicht kontraproduktiv, weil sich der Absatz verringert?

Flatz: Der Absatz wird dadurch nicht verringert. Der Endverbraucher entscheidet sich bewusst für das Ei. Bei zu großen Verpackungseinheiten nimmt er eher vom Kauf Abstand.