Bundesanleihen: Zinsen auf neuem Rekordtief

Markt / 16.02.2016 • 22:53 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. Die Republik Österreich hat derzeit keine Schwierigkeiten, Geld auf dem Anleihenmarkt einzusammeln. Mit zwei Bundesanleihen (10,5 und 31 Jahre) sind am Dienstag insgesamt fünf Milliarden Euro lukriert worden, teilte die Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA) mit. Und das, obwohl so niedrige Zinsen geboten wurden wie noch nie: Die Renditen sind 0,759 Prozent (10,5 Jahre) bzw. 1,503 Prozent (31 Jahre).

Um die Ausgaben der Republik zu decken, muss die OeBFA heuer um fast ein Drittel mehr Geld an den Kapitalmärkten einsammeln als noch im Vorjahr. Für 2016 sei die Aufnahme von 27 bis 30 Milliarden Euro geplant, hieß es im Dezember.