Hilti kämpfte mit starkem Franken

Markt / 18.03.2016 • 19:34 Uhr

Hilti-Konzern hat 2015 wegen schwierigen Marktes weniger verdient.

Schaan. (VN-sca) Der Reingewinn lag vier Prozent unter dem Vorjahresstand bei 410 Mill. Franken (374,1 Mill. Euro). Der Betriebsgewinn stieg dagegen erneut. Mit 547 Mill. Franken lag er zwei Prozent über dem Vorjahr, wie der Baugerätehersteller und Befestigungsspezialist am Freitag mitteilte. Der Umsatz wurde hingegen von der Frankenstärke verhagelt. Er sank um 2,5 Prozent auf 4,384 Mrd. Franken. Ohne die Währungswidrigkeiten hätte es ein Wachstum von 5,8 Prozent gegeben. Besonders stark legte Hilti in Nordamerika mit einem Absatzwachstum von 10,2 Prozent zu. In Europa stabilisierte sich das Geschäft weiter und der Umsatz wuchs um 4,2 Prozent. Wegen des niedrigen Ölpreises, der wirtschaftlichen und der geopolitischen Situation war die Lage in den Schwellenländern allerdings schwierig. Im Ausblick rechnet der Baumaschinenkonzern im laufenden Jahr bestenfalls mit einem moderaten Marktwachstum und anhaltenden Währungsschwankungen.

Wegen der Investitionen der letzten zwei Jahre erwartet das Liechtensteiner Unternehmen für sich ein höheres Wachstum in Lokalwährungen und eine erneute Steigerung des operativen Ergebnisses.