Die Börsen sind auf Erholungskurs

schwarzach. Nach dem Verfall der Aktienmärkte und hoher Schwankungen, die bis Mitte Februar anhielten, konnten die Märkte eine fulminante Aufwärtsbewegung hinlegen. Vom ersten Quartal bleiben die hohe Volatilität und deutlich niedrigere Kurse in Europa und Japan. In den USA konnten gerade die Kursniveaus vom Jahresbeginn wieder erreicht werden.
Was waren die Gründe für die Erholung der Aktienkurse?
» Chinas Maßnahmen, um die Konjunktur anzukurbeln
» Die Ausweitung der extrem expansiven Politik der Europäischen Zentralbank (EZB)
» Die US-Notenbank hat sich zurückhaltend zu weiteren Zinserhöhungen geäußert
Ein wirklicher Konjunktureinbruch, der noch zu Anfang des Jahres befürchtet worden war, ist bis jetzt ausgeblieben. Dennoch bleibt das konjunkturelle Umfeld herausfordernd. Die Unternehmensgewinne schrumpfen.
Starke Euro-Staatsanleihen
Staatsanleihen der Eurozone sind entgegen vieler Erwartungen im ersten Quartal stark gelaufen. Jetzt liegt der Fokus bei US-amerikanischen und osteuropäischen Anleihen.
Sie bieten höhere Renditen als in der Eurozone und das Umfeld bleibt günstig, zumal keine massiven Zinserhöhungen der Notenbanken zu erwarten sind.
Anleger, die zumindest die Inflation schlagen möchten, kommen an einer Kapitalmarktveranlagung nicht vorbei. Übrigens: Am 19. April findet in Österreich wieder der Weltfondstag statt. Eine gute Gelegenheit, um mit dem Anlagespezialisten in der Sparkasse Strategien aus dem Zinsentief zu besprechen.
ines.frei@dornbirn.sparkasse.at
Veranlagungsspezialistin
Sparkasse
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