Mehr Platz für Druckerei und Lager

Markt / 28.04.2016 • 21:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Vorarlberger Verlagsanstalt platzt aus allen Nähten. Jetzt wird vergrößert.  Foto: Gmeiner
Die Vorarlberger Verlagsanstalt platzt aus allen Nähten. Jetzt wird vergrößert. Foto: Gmeiner

Vorarlberger Verlagsanstalt investiert rund vier Millionen Euro in die Erweiterung des Stammsitzes.

Dornbirn. (VN) Die Vorarlberger Verlagsanstalt VVA steht vor einer millionenschweren Investition am Stammsitz in Dornbirn. Wie Geschäftsführer Karl-Heinz Milz sowie Marketing- und Vertriebsleiter Aurel Milz erklären, plane das Unternehmen die Errichtung von zwei zusätzlichen und direkt aneinander anschließenden Baukörpern nördlich und westlich des Bestandes im Dornbirner Schwefel. Dabei gehe es einerseits um die deutliche Ausweitung der Produktionsflächen und andererseits um die Errichtung einer neuen Logistikhalle mit rund 1000 Palettenstellplätzen. Insgesamt erhöhe sich die nutzbare Geschoßfläche dadurch um etwa 3000 Quadratmeter.

„Wir platzen in Dornbirn aus allen Nähten und benötigen derzeit Außenlager und ein Zelt, was die internen Abläufe verkompliziert. Diese Provisorien werden nach der Fertigstellung der Erweiterung aufgelöst“, so Karl-Heinz Milz. Bestenfalls soll noch im Sommer 2016 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Für Gebäude und Infrastruktur sollen bis zu vier Millionen Euro investiert werden. In dieser Summe nicht enthalten sind neue Druckmaschinen oder Anlagen. „Es geht jetzt in erster Linie einmal darum, dass wir mehr Platz bekommen.“ Mit diesem Erweiterungsschritt seien die Möglichkeiten zur baulichen Expansion am Stammsitz ausgeschöpft.

Im Geschäftsjahr 2015 erzielte die VVA-Gruppe mit Standorten in Dornbirn und Höfen (Tirol) einen Umsatz von 18,5 Millionen Euro. Das sei ein Rückgang um drei Prozent gegenüber 2014. Das Minus erkläre sich insbesondere mit der teilweise zyklischen Auftragslage bei der Produktion von großen Katalogen. Sie werden teilweise nicht jedes Jahr, sondern nur jedes zweite oder dritte Jahr hergestellt. Das operative Geschäft an sich habe sich konstant entwickelt.