Österreich verliert die Topbonitätsrate

Markt / 26.06.2016 • 18:29 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

WIEN. Die Ratingagentur Moody’s hat Österreich wegen schwacher Wachstums­erwartungen die Topbonitätsnote entzogen.

Die US-Agentur senkte die Bewertung der Kreditwürdigkeit des Landes um eine Stufe auf „Aa1“. Bereits im Oktober 2015 hatte die Agentur dem Land mit einem Entzug der Spitzenbewertung von „Aaa“ gedroht. Der Ausblick wurde nun von „negativ“ auf „stabil“ gesetzt, weil die weiteren Abwärtsrisiken von der Agentur als begrenzt eingeschätzt werden.

Entscheidend für die Herabstufung seien die schwachen mittelfristigen Wachstumserwartungen gewesen, heißt es zur Begründung der Neubewertung.