Bachmann profitiert stark von Energiewende

Markt / 20.07.2016 • 22:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Potenzial sieht CEO Bernhard Zangerl vor allem im Bereich Erneuerbare Energien. Foto: VN/PAulitsch
Potenzial sieht CEO Bernhard Zangerl vor allem im Bereich Erneuerbare Energien. Foto: VN/PAulitsch

Umsatzplus von 14 Prozent. Heuer soll Rekordmarke fallen. 70 neue Mitarbeiter werden eingestellt.

Feldkirch. (VN-reh) Das Jahr 2016 hat gut begonnen für die Feldkircher Bachmann Gruppe. Entwickelte sich die Auftragslage bereits im Vorjahr sehr positiv, hat sich dieser Trend auch heuer fortgesetzt. „Seit Beginn des Jahres lag der Absatz praktisch jeden Monat über Plan. Es trafen mehr Kundenbestellungen ein als erwartet, sodass wir dank des unermüdlichen Einsatzes aller Mitarbeiter ein entsprechend gutes Ergebnis erwarten konnten“, freut sich Bernhard Zangerl, CEO der Bachmann electronic.

So konnte das Unternehmen den Umsatz in der ersten Jahreshälfte um 14 Prozent steigern. Im Gesamtjahr 2015 lag dieser bei 68 Millionen Euro. Das entsprach einer Steigerung um 13 Prozent. Bei Bachmann ist man jedenfalls optimistisch, dass 2016 die Marke des Rekordumsatzes aus dem Jahr 2010 mit 70,4 Millionen Euro geknackt werden kann. Sowieso waren die letzten
zehn Jahre, bis auf einen Ausreißer nach unten im Jahr 2012, die erfolgreichsten in der Firmengeschichte.

Neue Jobs

Auch bezüglich Mitarbeiter stockt der Automatisierungsspezialist auf. Heuer sollen in Feldkirch neben fünf Lehrlingen 45 Personen in den Bereichen Entwicklung, Applikation und Produktmanagement eingestellt werden. Weltweit sollen es rund 70 neue Mitarbeiter werden.

Wachstum verzeichnet­ die Nummer 1 in der Automatisierung von
Wind­kraftanlagen in allen der vier Geschäftsbereiche Industrie, Erneuerbare Energien, Maritime und Wind. Besonders profitiert man bei Bachmann aber von der Energiewende, für die die erneuerbaren Energien ein wichtiger Baustein sind.

Kompetenzen erweitert

Hier habe man weltweit starke Wachstumspotenziale. Bachmann erweitert deshalb die Kompetenzen in diesem Bereich und legt den Fokus zunehmend auf potenzielle Zukunftsthemen wie Energiespeicherung und Hybridkraftwerke.